
Krankenversorgung
Die medizinische Versorgung auf dem Land ist unzureichend und von schlechter Qualität. Für die ganze Gemeinde mit ihren 14.000 Einwohnern steht nur eine kleine Krankenstation zur Verfügung, wo drei PflegekrÀfte arbeiten. Es gibt keine Ärzte. Die Station besteht aus einem Ziegelsteingebäude mit 6 kleinen Räumen, wovon nur zwei ein Krankenbett haben. Ein Kühl- und Gefrierschrank dient zur Lagerung der Medikamente und wird mit Flüssiggas betrieben. Die benötigte Elektrizität für Lichterzeugung liefert eine kleine Fotovoltaik-Solaranlage. Es fehlt an vielen Basismedikamenten, wie z.B. Mittel für die örtliche Betäubung, um Wunden zu nähen. Für den Transport zur Krankenstation und von der Krankenstation zum nächstgelegenen Krankenhaus (15 km) müssen die Patienten selbst sorgen und es fehlt ihnen in den meisten Fällen an den entsprechenden Mitteln.
Viele Menschen sind HIV-infiziert und Tuberkulose ist weit verbreitet. Ein großes Problem sind auch Durchfallerkrankungen, die bei kleinen Kindern mit zu den häufigsten Todesursachen zählen.
weiter